Energie und Leistung von Kondensatoren
Formeln für gespeicherte Energie sowie Lade- und Entladeleistung von Kondensatoren.
Übersicht
Kondensatoren speichern Energie in einem elektrischen Feld zwischen ihren Platten. Die gespeicherte Energie und die beim Entlad verfügbare Leistung sind grundlegend für die Gestaltung von Zeitschaltungen, Stromversorgungen und Energiespeichersystemen. Diese Seite behandelt die Kernformeln für Energiespeicherung, sofortige Leistungsabgabe und Entladezeit unter konstanter Leistungslast.
Wichtige Formeln
Energie, die in einem Kondensator gespeichert ist
Wo W die gespeicherte Energie (Joule), C die Kapazität (Farad) und V die Spannung über den Kondensator (Volt) ist.
Durchschnittliche Leistung während der Entladung
Dies ergibt die durchschnittliche Leistung über einen Entladepuls der Dauer t. In der Praxis beginnt die Entladung mit einem Spitzenwert und klingt ab, daher ist dies eine grobe technische Schätzung statt eines konstanten momentanen Werts.
Entladezeit bei konstanter Leistungslast
Durch Umstellen der Leistungsgleichung ergibt sich die Zeit, die benötigt wird, um einen Kondensator vollständig in eine Last zu entladen, die Leistung P mit einer konstanten Rate verbraucht.
Variablen
| Symbol | Beschreibung | Einheit |
|---|---|---|
| Energy stored (work done) | J | |
| Capacitance | F | |
| Voltage across capacitor | V | |
| Power | W | |
| Discharge time | s |
Beispielberechnung
Ein 10 µF-Kondensator wird auf 230 V geladen.
Gespeicherte Energie:
Durchschnittliche Leistung bei Entladung in 5 µs:
Kondensator Energie und Leistung
Kondensator Entladezeit bei konstanter Leistung
Einheitenumrechner
Kapazitäts-, Energie- und Leistungseinheitenumrechner
Originalquellenbilder
Die folgenden Originalquellenbilder werden beibehalten, um visuelles Referenzmaterial nicht zu verlieren. Wenn ein Bild Diagramm- oder Tabellendaten enthält, werden seine extrahierten Werte in den Seitentabellen, Rechnern oder interaktiven Diagrammen dargestellt; verbleibende Bilder werden als visuelle Quellenreferenzen aufbewahrt.
Kondensator
Abdeckung der Quellentabelle
Die zwischengespeicherte Quelle umfasst Engineering ToolBox-Layout-/Suchzeilen um den Rechnerbereich. Der substantielle migrierte Inhalt wird als Kondensatorenergiererchner, Durchschlagsspannungstabelle, Originalkondensatorbild und der obige Einheitenumrechner erhalten.
Ingenieurnotizen
- Exponentieller Zerfall: In einem Widerstandsbelasteten Stromkreis fällt die Spannung (und damit die Momentanleistung) exponentiell ab – nicht linear. Die Formel liefert einen groben Durchschnitt über die Pulsdauer, nicht den Spitzenwert.
- Spitzenleistung ist höher: Zu Beginn der Entladung ist die Momentanleistung (für eine resistive Last), was den Durchschnittswert weit übersteigen kann.
- ESR-Grenzen: Reale Kondensatoren haben einen äquivalenten Serienwiderstand (ESR), der den Spitzenstrom begrenzt und einen Teil der Energie innerhalb der Komponente statt in die Last in Wärme umwandelt.
- Sicherer Auslegungsspielraum: Die Betriebsspannung stets deutlich unter den Durchschlagsspannungswert abwerten, unter Berücksichtigung von Temperatur, Alterung und transienter Überspannung.
Durchschlagsspannung nach Dielektrikum
Durchschlagsspannung gemessen bei 1 MHz. Werte in V pro mil (1 mil = 0,001 Zoll ≈ 25,4 µm).
Diese Durchschlagsspannungstabelle wird als quellenbezogenes Kondensator-Design-Referenzmaterial erhalten, das für die Vollständigkeit der migrierten Kondensatorseite benötigt wird; sie unterstützt die obigen Hinweise zur Spannungsabwertung und sicheren Betriebsspannung.
Material | Breakdown (V/mil) |
|---|---|
| Air | 240 |
| Alsimag | 240 |
| Bakelite | 300 |
| Bakelit, mit Glimmer gefüllt | 325 – 375 |
| Celluloseacetat | 250 – 600 |
| Formica | 450 |
| Glas, Fensterglas | 200 – 250 |
| Glas, Pyrex | 335 |
| Glimmer, Rubin | 3800 – 5600 |
| Plexiglas | 990 |
| Polyethylen | 1200 |
| Polystyrene | 500 – 700 |
| Porcelain | 40 – 100 |
| Quarz, geschmolzen | 1000 |
| Steatit, verlustarm | 150 – 315 |
| Teflon | 1000 – 2000 |
Quelle: engineeringtoolbox.com
Der tatsächliche Durchschlag hängt von Temperatur, Frequenz, Dielektrikumsdicke und Elektrodengeometrie ab. Konsultieren Sie die Herstellerdatenblätter für die Nennbetriebsspannungen.